IG Flims Laax Falera
Gemeinsam gestalten: Die IG FLF - Brückenbauerin der Region
, Seliner Patrick

Wertschöpfungsstudie Bünder Tourismus

Das Amt für Wirtschaft und Tourismus (AWT) hat mit EBP Schweiz eine umfassende Studie zur Wertschöpfung im Bündner Tourismus durchgeführt. Es wurden sowohl die Angebotsseite als auch die Nachfrageseite der Bündner Tourismuswirtschaft erhoben und analysiert. Der Tourismus generiert eine Bruttowertschöpfung von 4,05 Milliarden Franken in Graubünden. Damit trägt der Sektor 26,5 Prozent zur kantonalen Wirtschaftsleistung bei.

Gerne die Links zu Pressebericht des Kanton Graubünden sowie zur Wertschöpfungsstudie sowie weitergehend zu den Zweitwohnungen. Ein paar zentrale Aussagen untenstehend. Nur schon diese Auszüge zeigen,  wie wichtig wir Zweitwohnungseigentümer für Kanton, Gemeinden, Bergbahnen und lokale Wirtschaft sind. Entsprechend sollte auch der Umgang mit uns Stammgästen und sehr wichtigem (Mit-)Finanzierer dieses Wirtschaftsbereichs sein. Wir werden diese Studie im Vorstand besprechen und sicher auch in die Gespräche mit Gemeinden und Weisse Arena Gruppe aufnehmen.

Vielen Dank auch für Ihre Mitwirkung; wir haben Sie 2022 auf diese Umfrage hingewiesen und Ihre Rückmeldungen sind in diese Studie eingeflossen. Im Budget 2024 der kommenden Mitgliederversammlung  beantragen wir, dass wir für unsere Destination konkrete Daten einkaufen um nicht mit kantonalen Daten zu argumentieren.

 

Im Durchschnitt werden pro Jahr 11'600 CHF in jede touristische Zweitwohnung investiert. Fast 90 % aller Investitionen betreffen Umbauten und Renovationen. Nur 10 % entfallen auf grössere Anschaffungen.

Von allen Zweitwohnungen werden etwa drei Viertel (77 %) ausschliesslich durch die Eigentümer/-innen selbst genutzt. Dazu zählt auch die kostenlose Überlassung an Freunde und Bekannte. Die eigengenutzten Zweitwohnungen bieten Privatsphäre und Flexibilität. Das sind auch die Hauptgründe, warum Wohnungen nicht vermietet werden.

Mit 9'700 CHF (84 %) wird ein Grossteil der Investitionen im Kanton Graubünden getätigt. Das heisst, es profitieren in erster Linie Unternehmen vor Ort.

Bergbahnen: Einheimische verzeichnen 14 % der Frequenzen der Bergbahnen, übernachtende Gäste 69 % und Tagesgäste 17 %. Dabei gibt es auch saisonale Unterschiede: Im Sommer gibt es 14 % Einheimische, 65 % Übernachtungsgäste und 21 % Tagesgäste, im Winter 14 % Einheimische, 69 % Übernachtungsgäste und 17 % Tagesgäste.  (in der Surselva kommt 72% von den Übernachtungsgästen / d.h. inkl. Zweitwohnungen)