, Daniel Schwarzenbach

Bezahlbarer Wohnraum in Flims – Projekt Parzelle Burkhardt - unsere Einschätzung

Gemeinsam für die Zukunft von Flims: Bezahlbarer Wohnraum ist entscheidend für ein lebendiges Dorf. Der Vorstand der IG FLF sieht im Investoren-Wettbewerb "Parzelle Burkhardt" der Gemeinde Flims und in der Wohnbaugenossenschaft Sardona eine Chance, den Zusammenhalt zwischen Einheimischen und Zweitheimischen nachhaltig zu stärken. Erfahren Sie mehr über das Projekt und wie Sie sich beteiligen können.

Der Vorstand der IG Flims Laax Falera hatte in den letzten Wochen einen vertieften Austausch mit den Initiatoren der geplanten Wohnbaugenossenschaft Sardona.

Wir stehen dem Gemeinde-Projekt "Investoren-Wettbewerb Parzelle Burkhardt" positiv gegenüber.

Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum in Flims ist aufgrund der Attraktivität der Region seit Jahren eine Herausforderung (siehe hierzu auch den separaten Beitrag zum Thema "Fast jede zweite Wohnung in Graubünden ist eine Zeitwohnung" / die Destination FLF steht im Vergleich zu anderen Regionen gut da). Eine der Investoren-Varianten ist das geplante Genossenschaftsprojekt – initiiert durch eine Gruppe junger Flimserinnen und Flimser – um auf dieser von der Gemeinde erworbenen Parzelle Wohnraum für rund 30 Wohnungen zu erstellen.

Das genossenschaftliche Modell bringt dabei einen entscheidenden Vorteil: Einerseits verfolgt es keine Renditeziele und andererseits werden allfällige Überschüsse langfristig wieder in gemeinnützige Projekte in Flims reinvestiert.

Einordnung aus Sicht der IG FLF

Dieses Projekt passt sehr gut zu unserer Vision und Mission als Brückenbauerin zwischen Einheimischen und Zweitheimischen. Zudem steht es in direktem Zusammenhang mit unserer an der letzten Mitgliederversammlung vorgestellten Initiative „Next Generation IG FLF“.

Unser Ziel ist es, die Nachfolgegeneration frühzeitig einzubinden und den langfristigen Zusammenhalt in der Region zu stärken. Dazu gehört auch, dass in Zukunft genügend Flimserinnen und Flimser in bezahlbarem Wohnraum leben können, um ein funktionierendes Dorfleben sicherzustellen – im Zusammenspiel mit Zweitheimischen und insbesondere auch deren Nachfolgegeneration. Da bezahlbarer Wohnraum für zukünftige Bewohner nicht mit hohen Eigenmitteln belastet werden soll, ist das Projekt auch auf Unterstützer angewiesen, die selbst nicht darin wohnen werden. 

Wie wir als Zweitheimische unterstützen können

Es ist zu begrüssen, wenn sich auch Zweitheimische an dieser Genossenschaftsidee beteiligen. Damit leisten wir gemeinsam einen sichtbaren Beitrag: zur Zukunft der Region, zum Zusammenhalt zwischen Einheimischen und Zweitheimischen, zur nachhaltigen Entwicklung von Flims und auch als Idee dies in der Region auf diese Art und Weise umzusetzen. Kantonal steht beispielweise die IG Zweitheimische Graubünden (wir sind bekanntlich im Ausschuss vertreten) im nahen Kontakt mit www.wohnen-Schweiz.ch (Verband der Baugenossenschaften).

Weitere Informationen

Um sich ein eigenes Bild zu machen, stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung: