Fast jede zweite Wohnung in Graubünden ist eine Zweitwohnung – und es werden immer mehr
In der Südostschweiz (vollständig) und im Tagesanzeiger (reduziert bzw. Bezug zum Südostschweiz-Beitrag) kamen letzte Woche verschiedenste Informationen für den Kanton Graubünden wie auch zu den einzelnen Gemeinden.
Kernaussagen sind beispielsweise:
- die Anzahl Zweitwohnungen sind stärker gestiegen als jene der Erstwohnungen
- es grosse Unterschiede sowohl betreffend Entwicklung und aktuellem Anteil von Zweitwohnungen je Gemeinde gibt
Aus unserer Sicht ist wichtig zu beachten, dass in der Destination Flims Laax Falera ebenfalls unterschiedliche Entwicklungen stattfanden. Hierzu siehe die Bilder (Sie können mit links/rechts klicken oben auf dem Bild die weiteren Bilder betrachten) mit den Entwicklungen in der Gemeinden gemäss Artikel der Südostschweiz. Während Laax (relevante Veränderung) sowie Falera und Sagogn (leichte Veränderung) mehr Erstwohnungsanteil als 2017 haben, ist in Flims das Gegenteil der Fall. Grundsätzlich kann festgehalten werden, dass in unserer Region trotz den bekannten Faktoren für Bedarf an Erstwohnungen (siehe auch Studie Wirtschaftsforum Graubünden 2024 - News&Vereine - IG FLF / Bevölkerungsentwicklung, Demographie sowie Beschäftigungssituation und Pendlerströme) unter anderem die Massnahmen der Gemeinden für Einheimischen-Wohnraum Wirkung zeigen. Die Herausforderung der einheimischen Bevölkerung ist gross - wir kennen dies teilweise auch in unseren Wohnsitzgemeinden. Daher erachten wir es als wichtig, dass die Gemeinden dieser Situation Rechnung tragen. Daher auch diesen Newsletter-Fokus mit verschiedensten Beiträgen.
Beitrag Südostschweiz (hinter Bezahlschranke): Fast jede zweite Wohnung in Graubünden ist eine Zweitwohnung – und es werden immer mehr | Südostschweiz
Beitrag Tagesanzeiger (manchmal ohne Bezahlschranke lesbar): Graubünden: 47 Prozent aller Wohnungen sind Zweitwohnungen